Automatische O-Bus Eindrahtvorrichtung

 Bilder des Systems:

Beschreibung

Dieses System befindet sich derzeit in der Entwicklung. Die Entwicklung dieses Systems wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Die Stangenstromabnehmer sollen mit dem Stromabnehmerkopf an je eine relativ breite lange Platte (C), an der sich an den Seiten angebrachte Leitkanten (J) befinden, angelegt werden. Die Platten (C) werden direkt vom Bus unterfahren. Sie bestehen aus einem nicht elektrisch leitenden Werkstoff, so dass andere Fahrzeuge, die unter der Platte durchfahren, keine elektrische Beeinträchtigung erfahren. Zum Eindrahten fährt der Bus auf einer gekennzeichneten Strecke. Bei einer Mindesthöhe von 420 cm können alle Fahrzeuge unter der Platte (C) durchfahren und de Stangen haben nur einen kurzen Weg, bis die Stromabnehmerköpfe an die Platten (C) angelegt sind. 

Auf den Platten (C) befinden sich Kameras (K) mit einer Bilderkennungssoftware. Die Kameras blicken durch ein Fenster in der Platte (C) auf das Dach des Busses. Durch den Blick nach unten kann die Kameraoptik nicht verschmutzen. Erkennt die Software einen O-Bus und dass seine Stangen zur Platte richtig positioniert sind, wird ein Signal zum Bus übertragen. Die Stangen am Bus werden entriegelt und bewegen sich zur Platte (C). Durch die richtige Position des Busses mit seinen Stromabnehmern (B) und den geringen Abstand bis zur Platte (C) ist ein richtiges Anlegen der Stangen (B) garantiert. Das kann dem Busfahrer durch eine Ampel auch signalisiert werden. In Fahrtrichtung am Ende besitzt die Platte (C) einen Anstieg (I) bis zur Fahrdrahtregelhöhe. An der Unterseite der Platte befinden sich an den Rändern die Leitkanten (J), die im Bereich des Anstieges der Platte (I) trichterförmig zusammen laufen. Am Ende des Trichters beginnt der stromführende Fahrdraht (H).

Mit Hilfe einer weiteren Kamera auf dem Fahrzeugdach und eines Monitors könnte der Busfahrer sehen, ob die Stromabnehmerköpfe richtig angelegt sind. In der Platte (C) kann aber auch eine Elektronik (D) integriert sein, die nach dem richtigen Anlegen der Stromabnehmer (B) und bei der Fahrt ein Signal für die Freigabe der Strecke bereitstellt. Diese Elektronik, zum Beispiel Lichtschranken (D), kann in den Platten (C) von beiden Stromabnehmerköpfen (B) unterbrochen, liegen beide Stromabnehmer (B) richtig an. Es wird ein Freisignal gesendet. Bei der Weiterfahrt des Busses bewegen sich die Köpfe unter der Platte (C). Im Bereich der ansteigenden Platte (I) werden die Köpfe durch die Stromabnehmerhauptfeder weiter gegen die Platte (I) gedrückt und gleichzeitig durch die Leitkanten (K) automatisch in den Fahrdraht (H) eingesetzt.

Erste Prinziperprobungen


Prinziperprobung zum Ausdrahten bei Befahrung der Vorrichtung


Eindrahten mit dem Prototypen beim Verkehrsbetrieb

Ausdrahten mit dem Prototypen beim Verkehrsbetrieb